Körperliche Folgen des Rauchens

Rauchen: Zahlen & Fakten

Raucherlunge / Lungenkrebs

 

Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. Vier von fünf Lungenkrebstodesfällen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Bei Männern ist Lungenkrebs seit den 1960er Jahren die häufigste Krebstodesursache. Bei Frauen hingegen ist die Sterblichkeit infolge von Lungenkrebs erst in den letzten Jahren deutlich angestiegen, da sich das Rauchen bei Frauen wesentlich später verbreitete als bei Männern. Schätzungen zufolge werden in den nächsten Jahren immer mehr Frauen an Lungenkrebs sterben, sodass Lungenkrebs bei Frauen den Brustkrebs ablösen und auch bei ihnen zur häufigsten Todesursache werden wird.

Von allen durch das Rauchen bedingten Krebstodesfällen ist der Lungenkrebs für rd. 2/3 aller Todesfälle verantwortlich.

Hätten Sie´s gewusst?
Rd. 80% aller Lungenkrebs-Todesfälle in Deutschland sind durch das Rauchen bedingt.

Anteil bei Männern: rd. 87%

Anteil bei Frauen: rd. 64%

Lungenkrebs ist bei beiden Geschlechtern für rd. 2/3 aller durch das Rauchen bedingten Krebstodesfälle verantwortlich.

Raucherbein

 

Das Raucherbein ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine periphere arterielle Verschlusserkrankung, die direkt infolge des Rauchens entstehen kann. Aufgrund der durch das Rauchen tendenziell einsetzenden Arterienverkalkung bilden sich Engstellen in den Arterien. Diese behindern den Blutfluss und damit direkt die Sauerstoffversorgung im Gewebe. Diese krankhafte Verengung der Arterien im Bein führen dann im schlimmsten Fall der Nichtversorgung zum Raucherbein. Der Ausdruck Raucherbein hat sich deshalb entwickelt, weil die Unterversorgung vorrangig im Bein entsteht (etwa 90% aller Fälle von arterieller Verschlusserkrankung) und Rauchen den Hauptrisikofaktor für diese Erkrankung darstellt. Raucher sind also besonders häufig betroffen.

 

Symptome

 

Das wichtigste Symptom einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung sind Schmerzen in der betroffenen Körperregion. Mediziner unterscheiden je nach Auftreten und Schweregrad der Symptome vier verschiedene Stadien:

 

Stadium 1: Es ist eine Engstelle nachweisbar, der Patient hat aber keine Beschwerden

 

Stadium 2a: Bei einer Gehstrecke von über 200 Metern treten Schmerzen auf

 

Stadium 2b: Die Belastungsschmerzen im Bein beginnen bereits bei einer Gehstrecke von unter 200 Metern

 

Stadium 3: Das Bein schmerzt bereits in Ruhe

 

Stadium 4: Es entstehen am Raucherbein Geschwüre und Entzündungen als Anzeichen dafür, dass das unterversorgte Gewebe abstirbt

Therapie

 

Die wichtigste Maßnahme, die Betroffene selbst und sofort ergreifen können, ist der vollständige und dauerhafte Verzicht auf das Rauchen.

 

Sollten Sie es alleine nicht schaffen mit dem Rauchen aufzuhören, ist es ratsam professionelle Unterstützung einzuholen.

 

Prognostisch günstig wirken sich ebenfalls ein aktiver Lebensstil mit abwechslungsreicher Ernährung und regelmäßiger körperlicher Bewegung aus. Ein täglicher Spaziergang von etwa einer halben Stunde hat bereits einen therapuetischen Wert. Besonders zu empfehlen sind außerdem Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren.

 

Achten Sie darauf, sich möglichst fettarm und abwechslungsreich mit hohem Gemüseanteil zu ernähren. Vor allem gesättigte Fette, wie sie in Frittiertem, Chips oder auch Keksen enthalten sind, sollten vermieden werden.

 

Wichtig dabei: Nicht Verzicht, sondern die Freude sich Gutes zu tun, sollte Ihr innerer Antreiber sein. Dabei kann Sie unser Programm wirksam unterstützen.



Raucherhusten / COPD

 

 

Rauchen ist auch die bedeutendste Ursache für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD, Chronic Obstructive Pulmonary Disease) und Raucher haben ein höheres Risiko, an Tuberkulose zu erkranken. Rauchen fördert nicht nur chronische, sondern auch akute Erkrankungen der Atemwege wie Grippe und Erkältungen.

Was sind die Auswirkungen bei ....?

Bei einem Rauchstopp:
Bei einer Reduzierung der täglich gerauchten Anzahl Zigaretten:
Verlangsamung von COPD Verbesserung akuter Beschwerden
(Husten, Kurzatmigkeit, Schleimproduktion)
Reduktion von Atemwegsinfektionen keine langfristige Verbesserung von Lungenfunktion und COPD
Verbesserung des Krankheits-verlaufs bei Asthmatikern  


 

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Die gute Nachricht: Rauchen aufhören lohnt sich in jedem Alter

Nach 20 Minuten: Nach 24 Monaten:
Puls und Blutdruck sinken auf normale Werte. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entspricht fast dem eines Nichtrauchers.
Nach 12 Stunden: Nach 5 Jahren:
Der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut sinkt auf die Werte wie bei einem Nichtraucher. Der Sauerstoff-Spiegel steigt auf normale Höhe. Alle Organe werden besser mit Sauerstoff versorgt und die körperliche Leistungsfähigkeit steigt. Das Risiko für eine Krebserkrankung in der Mundhöhle, Rachen, Speiseröhre und Harnblase sinkt auf die Hälfte.
Nach 2 bis 12 Wochen: Nach 10 Jahren:
Herz-Kreislauf-Funktion stabilisiert sich. Die Lungenfunktion verbessert sich. Das Risiko, an Lungenkrebs infolge einer Raucherlunge zu sterben, verringert sich etwa um die Hälfte im Vergleich zu einem Raucher.
 Nach 1 bis 9 Monaten:  Nach 15 Jahren:
Husten und Kurzatmigkeit verbessert. Die Lunge wird allmählich gereinigt, indem Schleim abgebaut wird. Die Infektionsgefahr verringert sich. Das Risiko für eine koronare Herzkrankheit ist nicht mehr höher als bei einem lebenslangen Nichtrauchenden.
Nach 12 Monaten:  
Das Risiko für eine koronare Herzkrankheit sinkt auf die Hälfte des Risikos eines Rauchenden. Weitere Vorteile einer Raucherentwöhnung durch Hypnose sowie Tipps & Tricks finden Sie auf den Folgeseiten.