Nikotinersatz: Kaugummis und Pflaster

Kaugummis - eine gute Unterstützung?

 

Viele Raucher können ein Lied davon singen: Sie sind mittlerweile Experten auf dem Gebiet des Nichtrauchens geworden, kennen jede Therapie und jedes Mittel, das bei der Raucherentwöhnung helfen soll.

 

Vieles, vielleicht sogar hier und da nahezu alles wurde probiert - doch ohne den gewünschten Erfolg. Mal waren die Entzugserscheinungen zu stark, mal scheiterte es an Lebens-, Arbeits- oder sonstigen Krisen, mal war sie einfach wieder in der Hand - die nächste Zigarette. Schlussendlich wurde das Vorhaben der Raucherentwöhnung dann mit einem frustrierten Achselzucken aufgegeben, verbunden mit der Erklärung, daß die jeweilige Methode eben nicht wirksam sei. Eine einfache Erklärung, hier greift unser menschlicher Selbstschutz - allerdings auch eine zumindest teilweise richtige Erklärung.

 

Die schnelle Alternative: Im Vergleich zu Nikotin-Pflastern lässt sich der Nikotinspiegel mit Kaugummis vergleichsweise schnell beeinflussen. Das Nikotin wird über die Mundschleimhaut rasch in den Körper aufgenommen. Damit eignen sich Kaugummis am ehesten bei akutem Drang nach einer Zigarette und zur Unterstützung eines langfristigen Raucherentwöhnungsprogramms.

 

Dosierungsempfehlung: Die Dosis richtet sich stets nach den bisherigen Rauchgewohnheiten. Wer bisher weniger als 20 Zigaretten täglich geraucht hat, kann es mit niedriger dosierten Zwei-Milligramm-Kaugummis angehen. Das Kaugummi mit vier Milligramm Ni­kotin wird bei mehr als 20 Zigaretten täglich empfohlen. Der Griff nach dem Kaugummi sollte nur erfolgen, wenn Sie das Verlangen nach einer Zigarette überkommt.

Pflaster zur Raucherentwöhnung - eine Alternative?

 

 

Der Vorteil von Nikotinpflastern für die Raucherentwöhnung ist das Erzielen eines gleichmäßigen Wirkstoffspiegels im Blut. Somit werden Verlangensschübe infolge von Schwankungen des Nikotinspiegels vermieden. Starke Raucher sollten Pflaster bevorzugen.

 

Dosierung und Behandlungsdauer richten sich danach, wie viel man zuvor geraucht hat. Wer bisher mehr als 20 Zigaretten täglich geraucht hat, kann mit einem Pflaster beginnen, das 21 Milli­gramm Nikotin in 24 Stunden abgibt oder 15 Milligramm in 16 Stunden. Waren es weniger als 20 Zigaretten, genügt eine Abgabemenge von 14 Milligramm Nikotin in 24 Stunden oder 10 Milligramm in 16 Stunden. Wer bei der niedrigen Dosierung deutliche Entzugser­scheinungen spürt, kann auch ein höher dosiertes Nikotinpflaster wählen.

 

Tipp: Bleiben Sie mindestens eine Woche lang bei der gewählten Nikotindosierung. Ist Ihr Verlangen zu rauchen immer noch groß, können Sie die jeweilige Pflasterstärke auch länger anwenden. Im Allgemeinen sollte die zuerst gewählte Pflaster­stärke drei bis sechs Wochen beibehalten werden. Wechseln Sie dann zu einem Pflaster mit der nächstniedrigen Nikotindosierung.

 

Die Behandlungsdauer sollte insgesamt 10 Wochen nicht wesentlich überschreiten. Währenddessen wird die Dosierung schrittweise verringert mit dem Ziel des allmählichen Verlassens der Behandlung.

 

Hätten Sie´s gewusst?

 

Hypnose ist seit 2006 vom obersten Beirat der Psycho- therapeutenkammer wissenschaftlich in der Wirksamkeit im Bereich der Suchttherapie anerkannt.

 

 

Hypnose kann an unbewussten Mustern, die tiefer im Unter- bewusstsein sitzende Verhaltensweisen wie das Rauchen begünstigen, hervorragend auflösen.

 

 

Den Verhaltensweisen eines jeden Menschen liegen tief verankerte Motive zugrunde. Hypnose ist der Schlüssel zur Beeinflussung dieser tief liegenden Motive.

 



Achtung: Vorsichtsmaßnahmen

 

Beim Beginn der Entzugsbehandlung sollte das Rauchen vollkommen eingestellt werden. Sonst können sich die Nikotindosen aus den Medikamenten und aus dem Tabakrauch in ihrer Wirkung gefährlich steigern. Auch verschiedene Nikotinprodukte sollen nicht gleichzeitig angewendet werden. Nutzen Sie die Produkte auch nicht, wenn Sie schon eine Zeit lang nikotinfrei gelebt haben. Dann liegen keine Entzugserscheinungen vor, für die der Körper Ni­kotin „verbrauchen“ würde. Sie könnten eine Nikotinvergiftung erleiden oder auch rückfällig werden.

 

Nikotinersatztherapie - Erfolgsquoten

Grafik: Wie gut eine Nikotinersatztherapie bei der Raucherentwöhnung hilft - wie im Text beschrieben


Nikotinersatztherapie - eigenständige Raucherentwöhnung?

 

Nein. Und genau hier liegt das eingangs beschriebene Problem: Viele Raucherentwöhnungswillige haben auf Pflaster und Kaugummis gesetzt und mussten dann erleben, daß sie rückfällig wurden.

Mit anderen Worten: Wenn die Erwartungen an ein unterstützendes Hilfsmittel bei der Raucherentwöhnung falsch gesetzt sind, dann kann das Produkt auch nicht den Erfolg bringen.

Eine Nikotinersatztherapie kann nach einhelliger Meinung eine gute Unterstützung bei der Raucherentwöhnung sein. Da hierbei nur das Nikotin ersetzt wird, nicht aber die tief in unserem Unterbewusstsein liegenden Motive für das Rauchen, kann es alleine nicht die Raucherentwöhnung bringen.

Einfaches Beispiel: Gehen Sie mit den KollegInnen in die Raucherpause um Nikotin aufzunehmen oder aus anderen Gründen? Eben.

 

Nikotinersatztherapie kann also nur unterstützen. Der Hauptansatz sollte eine angestrebte Verhaltensänderung sein. Und genau hier setzt das Mental Power Konzept hocheffizient bei den zugrunde liegenden Motiven an.


 

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Aber: Egal mit welchem Hilfsmittel - Rauchen aufhören lohnt sich in jedem Alter

Nach 20 Minuten: Nach 24 Monaten:
Puls und Blutdruck sinken auf normale Werte. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entspricht fast dem eines Nichtrauchers.
Nach 12 Stunden: Nach 5 Jahren:
Der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut sinkt auf die Werte wie bei einem Nichtraucher. Der Sauerstoff-Spiegel steigt auf normale Höhe. Alle Organe werden besser mit Sauerstoff versorgt und die körperliche Leistungsfähigkeit steigt. Das Risiko für eine Krebserkrankung in der Mundhöhle, Rachen, Speiseröhre und Harnblase sinkt auf die Hälfte.
Nach 2 bis 12 Wochen: Nach 10 Jahren:
Herz-Kreislauf-Funktion stabilisiert sich. Die Lungenfunktion verbessert sich. Das Risiko, an Lungenkrebs infolge einer Raucherlunge zu sterben, verringert sich etwa um die Hälfte im Vergleich zu einem Raucher.
 Nach 1 bis 9 Monaten:  Nach 15 Jahren:
Husten und Kurzatmigkeit verbessert. Die Lunge wird allmählich gereinigt, indem Schleim abgebaut wird. Die Infektionsgefahr verringert sich. Das Risiko für eine koronare Herzkrankheit ist nicht mehr höher als bei einem lebenslangen Nichtrauchenden.
Nach 12 Monaten:  
Das Risiko für eine koronare Herzkrankheit sinkt auf die Hälfte des Risikos eines Rauchenden. Weitere Vorteile einer Raucherentwöhnung durch Hypnose sowie Tipps & Tricks finden Sie auf den Folgeseiten.